Hubertusverein


Katholischer Männerverein St. Hubertus Fährbrück










Nächste Termine:
Hubertusfest in Fährbrück, immer am letzten Samstag im Juni.

Allgemeines:
Die Ortsgruppe Oberpleichfeld hat zurzeit 97 Mitglieder. Der Hauptverein hat derzeit ca. 3048 Mitglieder aus 115 Städten und Dörfern und hat seinen Sitz und seine Verwaltung in Fährbrück. Grundlage des Vereins ist der gemeinsame Glaube. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 3 Euro. Mitgliederversammlungen finden jährlich grundsätzlich am letzten Samstag im Juni in Fährbrück statt. Wahlen finden alle 6 Jahre statt.

Vorstandschaft - Wahl vom 24.02.2008:
1. Vorsitzender: Bruno Strobel / Waigolshausen
2. Vorsitzender: Georg Reuß / Oberwerrn
3. Vorsitzender: Wilhelm Issing / Erbshausen
Geistl. Beirat: Pater Marcellus Jahnel OSA / Färbrück
Schriftführer: Oswald Lichtlein / Bergtheim
Schatzmeister: Norbert Wendel / Hausen bei Würzburg
Kassenprüfer: Wolfgang Keller / Werneck und Oskar Eschenbacher / Werneck-Mühlhausen
Zusätzlich 16 Beisitzer

Historisches:
Der Hubertusverein entstand 1843 durch Zusammenschluss königlicher Forstbeamter des Gramschatzer Jagdreviers mit Jagdliebhabern aus den umliegenden Orten. 1853 wurde ein religiöser Verein unter dem Namen Hubertusverein, vorbehaltlich hoher Genehmigung der königlichen Regierung sowie der oberhirtlichen Behörden, gebildet. Vereinszweck war ein rein religiöser, fern von allen Nebenrücksichten und gründete sich auf dem Glauben der heiligen Kirche, dass es ein heiliger und heilsamer Gedanke sei, für die Verstorbenen zu beten, damit sie von ihren Sündenstrafen befreit werden.
Des Weiteren will der Verein seinen Mitgliedern helfen, ein rechtes Verhältnis zu Gott, zu den Mitmenschen und zu sich selbst zu finden. Er will die Tradition des Vereines erhalten und besonders das Gedächtnis der Toten pflegen.
Der Hubertusverein bezweckt bei seinen Mitgliedern:
a) Einen lebendigen Glauben
b) Gesunde Familien
c) Mitverantwortung für die Welt

Link zum Augustinerkloster Fährbrück: http://www.faehrbrueck.de/bwo/dcms/sites/bistum/pfarreien/homepages/pg_pv/pv_faehrbrueck/index.html
Wikipediaeintrag zum Augustinerkloster Fährbrück: http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%A4hrbr%C3%BCck
Wikipediaeintrag zum Heiligen Hubertus: http://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Hubertus


Hubertusmesse in Fährbrück

Hubertusmesse in Fährbrück
Hubertusmesse in Fährbrück

Voll schmetternd, rau und doch klangvoll, schmeichelnd, feierlich getragen oder mit jubelnden Klängen kam am 9. November 2008 in der Wallfahrtskirche Fährbrück zu Ehren des heiligen Hubert die klassische Hubertusmesse in Es-Dur zu Gehör. Voll besetzt war der Sonntagsgottesdienst, den Augustinerpater Marcellus Jahnel als geistlicher Beirat des unterfrankenweiten St. Hubertusvereins mit seinem Sitz in Fährbrück zelebrierte. Der Prior war zusammen mit dem Altardienst, der Vorstandschaft des Vereins, den „Fränkischen Parforcehörnern" und Benediktinerpater Jean de la Croix aus dem westafrikanischen Togo in die Kirche ein- und ausgezogen. Zu den Prozessionen hatten die Maintal-Bläser auf ihren Jagdhörnern gespielt.

„Das Leben hat viele Variationen, wie die Naturtöne der Hörner", lud Pater Marcellus ein, „die vertrauten Teile der Messe wie das Kyrie, Gloria, Sanctus oder Agnus Dei einmal nicht selbst zu beten oder zu singen, sondern auf sich wirken zu lassen. Jagdsignale geben den Ton, die Richtung an. „Unser menschliches Leben ist wie die Jagd nach Gott und umgekehrt jagt Gott in seiner Sehnsucht nach uns Menschen", so Pater Marcellus. Die Gläubigen sollten sich von Bischof Hubert ansprechen lassen, der als zuverlässiger Hirte für das Volk Gottes gewirkt hat. „Manchmal sind wir Menschen in Lebenskrisen gejagt und gehetzt. Lassen wir uns wie der heilige Hubert ein, in der Schöpfung die Botschaft Gottes zu sehen und seinen Spuren zu folgen", predigte der Augustiner.

Bei manchen Melodien wie dem Stück „Glocken" nach der Wandlung oder dem „Kommt zum großen Abendmahle" standen einigen Gottesdienstbesuchern vor Rührung Tränen in den Augen. „Das war etwas für das Herz", „Manchmal liefen mir Schauer über den Rücken herunter" oder „Das ging unter die Haut" bestätigten sie sich gegenseitig und lobten die Bläser, die alle 13 Stücke der Messe ohne Noten auswendig geblasen hatten. Die Musiker beleiteten auch die Gemeindegesänge „Großer Gott, wir loben dich" und das „Fährbrücker Wallfahrtslied". Und auf dem Kirchplatz gab es noch ein kleines Standkonzert der Maintalbläser unter der Leitung von Edgar Sauer.

Die klassische St. Hubertus-Messe hat um den Gedenktag des heiligen Hubert am 3. November eine Renaissance erfahren und wird wieder häufiger gespielt. Der Hubertusverein Fährbrück unter der Leitung von Bruno Strobel aus Waigolshausen (Landkreis Schweinfurt) hat sie vor wenigen Jahren wieder in sein Jahresprogramm aufgenommen.

Text und Foto: Irene Konrad

Ansprechpartner:
Bruno Hertlein
(Obmann)

Telefon:
09367 2593